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Commanders II machen mit 6-3 Auswärtssieg in Langenfeld eine Spielzeit ohne Verlustpunkt perfekt

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commanders-II-meister-2014Am späten Sonntagabend zur Primetime um 19.45 stand das letzte Saisonspiel gegen den Tabellenzweiten aus Langenfeld auf dem Programm. Klar, man war schon vor dem Spiel rechnerisch nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen, somit waren Meisterschaft und Aufstieg bereits eingetütet. Also lockeres Schaulaufen? Nein, denn das Ziel der perfekten Saison nahm immer weitere Konturen an in den Köpfen der Spieler und Verantwortlichen und dies konnte gegen die Devils endlich Realität werden.
Personell konnte Coach Lukas Langer auf drei komplette Reihen zurückgreifen, verzichten musste er allerdings auf wichtige Spieler wie Christian Lastowski, Florian Langer, Malte Wruck, Martin Mersmanm und Patrick Vitz. Trotzdem stand aufgrund des großen Kaders eine schwer zu bespielende Einheit auf dem Platz, die es den Devils vom zahlreichen Fans unterstützt, das Leben von Anfang an schwer machten. Gestützt auf den bärenstarken Rückhalt Oli Winter im Tor, der sich mit zahlreichen Paraden auszeichnen konnte, entwickelte sich ein kurzweiliges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, die meistens von den beiden Goalies oder den guten Abwehrreihen in letzter Sekunde vereitelt wurden. So war es Max Keusen in der 11. Minute vergönnt seine Farben mit 1-0 in Front zu bringen, indem er eine Vorlage von Kurt Macho über den Schoner des chancenlosen Goalies bugsierte. Die Langenfelder Antwort folgte schließlich in der 16. Minute als der sehr agile Marius Limper den Ball an Oli Winter vorbeibringen konnte und den Ausgleich erzielte. Doch das schien die Commanders angestachelt zu haben, denn keine Zeigerumdrehung später erzielte Alex Krug mit einem schönen Handgelenkschuss in den Winkel den 2-1 Pausenstand für die Schlossstädter. In einer Partie auf Augenhöhe hatten die Velberter große Schwierigkeiten sich auf die ungewohnte Spielfläche einzustellen und vergaben die wenigen aussichtsreichen Chancen durch unpräzise Abschlüsse.

Somit sollte im zweiten Drittel das Spiel mehr kontrolliert werden - das war zumindest der Plan. Doch die Spieler waren vollkommen von der Rolle, fanden keinen Zugriff auf das Spiel oder die Gegenspieler und mussten sich bei dem grandios haltenden Oli Winter und dem Hockeygott bedanken, dass die Devils vier Mal nur das Aluminium trafen. Man hatte kaum Möglichkeiten sich spielerisch zu befreien und musste einige Strafen ziehen, doch wie es so ist im Sport, wenn man seine Chancen nicht nutzt, wird das irgendwann bestraft. Als die Commanders schon froh waren in dem Drittel mit einem blauen Auge davongekommen zu sein, erzielte Carsten Günther wenige Sekunden vor dem Pausentee den vollkommen unverdienten, aber ungemein wichtigen 3-1 Führungstreffer.

In der Pause gab es dann eine ordentliche Ansage von Coach Lukas Langer, aufgrund des pomadigen Auftritts und der fehlenden Laufbereitschaft. Um den Langenfelder Druck mehr entgegensetzen zu können, wurde die Taktik auf eine defensivere Variante geändert, mit der man sich auch die Möglichkeit auf Konter erhoffte.

Und im letzten Drittel zeigte die Mannschaft endlich ihr wahres, meisterliches Gesicht. Die Devils kamen obwohl sie ihr Heil in der Offensive suchten nur noch sporadisch zu Chancen und die Commanders spielten ihre Torchancen zielstrebig zu Ende.
So konnte Goalgetter Max Keusen in der 45. Minute sein Torkonto in dieser Saison auf die Wahnsinnszahl von 60 Toren hochschrauben und wenig später gelang Alex Krug die beruhigende 5-1 Führung, die man sich allmählich auch verdiente.
Der 5-2 Anschlusstreffer fiel in personeller Unterzahl, nachdem einem Langenfelder zu viel Platz geboten wurde. Dann war die Zeit gekommen auch dem angeschlagenen Goalie Patrick Franz noch ein wenig Spielzeit zuzugestehen, der Oli Winter gut ersetzte und sich fehlerfrei eingliederte. Das beruhigende 6-2 durch Kurt Macho, der hervorragend von Max Keusen freigespielt wurde, sollte das letzte Tor einer hervorragenden Saison sein.
Drei Minuten vor Schluss konnten die Devils nochmal auf 6-3 verkürzen, doch das sollte es gewesen sein, denn die letzten Sekunden wurden schließlich runtergezählt und dann war es endgültig perfekt: die Commanders sollten die Saison mit einer 100%igen Siegquote beenden und somit historisches schaffen. Als schließlich noch der Meisterpokal durch Captain Max Keusen entgegengenommen wurde, kannte der Jubel bei den Fans und Spielern keine Grenzen mehr und es wurde ausgelassen gefeiert.
Zahlreiche Selfies und Mannschaftsfotos wurden geschossen, um diese traumhafte Saison mit einem ungemein sympathischen Team zu archivieren.

Damit wurden alle gesteckten Ziele erreicht: man erreichte frühzeitig die Meisterschaft, blieb ungeschlagen und auch gegen den Erstligisten aus Kaarst konnte man lange im Pokal mithalten. Außerdem stellt man mit Max Keusen den besten Torschützen und Topscorer der Liga, mit Martin Mersmann den besten Vorlagengeber und man kann die mit Abstand beste Offensive und Defensive für sich verzeichnen.

Das Team verabschiedet sich nun in die wohlverdiente Winterpause, um im nächsten Jahr dann in der Regionalliga weiter für Furore zu sorgen, denn der Kader wird nahezu komplett bestehen bleiben.

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