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Commanders I : Whales mit 9-7 vom eigenen Platz gespült

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Die personellen Voraussetzungen waren für das relativ unbedeutende Spiel im Norden der Republik überraschend gut, so kehrten mit Fabian Jakobowski, Captain Phil Jansen und Andreas Obers drei wichtige Spieler zurück.
Lediglich Michél Ackers und Max Voss fielen aufgrund von Eishockeyspielen aus und Lukas Langer fehlte weiterhin krankheitsbedingt und einen Tag vor Abfahrt Richtung Norden, drohte Topscorer Dominic Doden wegen einer Verletzung auszufallen, was sich aber im Nachhinein zum Glück nicht als schmerzhaft aber spielbar herausstellte.
Dass man die bereits abgestiegenen Bremerhavener ernst nehmen musste, zeigte sich mit dem Blick auf den bisherigen Saisonverlauf, denn die Whales hatten alle Punkte in heimischen Gefielden geholt und sich dabei auch teilweise nur knapp gegen die Topmannschaften geschlagen geben müssen.

Man war also entsprechend gewarnt, den besseren Start in die Partie hatten trotzdem die Bremerhavener, die innerhalb der ersten zehn Minuten zwei Tore erzielen konnten, die Commanders wirkten geistig nicht anwesend. Dies sollte sich allerdings noch vor der ersten Sirene ändern, denn erst konnte Dominic Doden in der 15. Minute verkürzen, ehe Alex Weiß 52 Sekunden vor dem Drittelende den Spielstand nach erneuter Vorlage von Fabian Jakobowski egalisieren konnte. Somit ging es mit einem leistungsgerechten Spielstand von 2-2 in die Pause.

Im zweiten Drittel legten die Commanders einen Blitzstart hin, nach neun Sekunden ließ Dominc Doden die Velberter erneut jubeln und brachte sie somit erstmals in Front, ehe er mit zwei weiteren Toren in der 24. Spielminute für eine beruhigende 5-2 Führung für die Auswärtsmannschaft sorgte. Das Spiel ging nun munter hin und her mit riesigen Möglichkeiten auf beiden Seiten, denn die Whales steckten nicht auf und hatten auf zwei weitere Tore von Torjäger Dominic Doden und eins von Fabian Jakobowski stets eine schnelle Antwort parat. Somit ging es mit einem 8-6 Zwischenstand zum letzten Pausentee in einem schnelllebigen und sehr fairen Spiel.

Direkt nach Wiederanpfiff verkürzten die Bremerhavener gar auf 7-8 und man bekam den Eindruck das muntere Scheinenschießen aus dem Mitteldrittel würde fortgesetzt werden, doch weit gefehlt.
Beide Mannschaften konnten ihre Defensive entscheidend stabilisieren, sodass es nur noch wenige Einschussmöglichkeiten gab, die dann von den guten Torhütern auf beiden Seiten vereitelt wurden. So war das 9-7 in der 48. Spielminute ,der siebte Streich von Dominic Doden, gleichbedeutend mit dem Endstand und verdienten, aber auch hart erkämpften drei Punkten im hohen Norden.

Damit ist der fünfte Platz auf jeden Fall gesichert, was schon jetzt die beste Platzierung seit Jahren für die Commanders darstellt. Man hat jedoch noch die Möglichkeit, wenn man die Hannover Hurricanez beim letzten Heimspiel der Saison am 04.10. um 17.30 schlägt, sich auf den vierten Tabellenplatz vorzuarbeiten. Dies liegt allerdings nicht nur in den Händen der Commanders, denn die Hannoveraner mussten ein weiteres Spiel verlieren, um diese Platzierung zu ermöglichen. Jedenfalls haben sich schon jetzt die stark verbesserten Trainingsmöglichkeiten im neu gebauten Sportzentrum auf die Leistungen des Teams niedergeschlagen und ausgezahlt, sodass sich das Team um Trainer Markus Winzen mit einer starken Vorstellung von den heimischen Anhängern verabschieden will.

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