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Zu hoch ausgefallene 4-13 (0-3/1-2/3-8) Niederlage gegen Kassel

Am Samstag hatten die Commanders einen ganz schweren Brocken vor der Brust, niemand anderes als der mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestartete Tabellenführer aus Kassel war im Sportzentrum zu Gast. Dass die Wizzards eine Revanche für das am grünen Tisch gegen Velbert verlorene Hinspiel haben wollten, belegten sie bereits damit, dass sie nahezu komplett nach Velbert reisten, um drei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen einzufahren.

Wäre die Aufgabe von vornherein nicht schon schwer genug gewesen, musste Coach Markus Winzen auch noch berufsbedingt auf Chris Pickhardt, David Utz und Marvin Werners verzichten. Hinzu kam ein weiterer schwerer Rückschlag, denn der in den letzten Wochen immer besser in Form kommende Sturmtank Lukas Langer, verletzte sich bei der Trainingseinheit am Donnerstag am Syndesmoseband. Obwohl es noch minimale Hoffnungen auf einen Einsatz im Spiel gab und Physiotherapeut Joeri Roegier alles Erdenkliche tat, reichte es nicht, sodass die Hochspieler aus der zweiten Mannschaft Carsten Günther und Max Keusen Toptorjäger Dominik Doden in der ersten Reihe unterstützen mussten. Nachdem die Mannschaft personell und taktisch auf den Gegner ausgerichtet wurde, ging es los - und wie. Die Zuordnung auf Velberter Seite stimmte in den ersten Wechseln absolut nicht, so konnten die Zauberer aus Kassel direkt ihre Fähigkeiten präsentieren und bugsierten die orangene Kugel innerhalb von nur 56 Sekunden zwei Mal in das von Marvin Storb gehütete Gehäuse. Eine richtig kalte Dusche für das gesamte Commanders Team und in den Köpfen wurden Bilder wach von der desaströsen Pleite vor vier Wochen in Berlin, doch genau in dieser Situation konnte man die verbesserte Einstellung und den Teamzusammenhalt bewundern. Wurden noch vor Wochen die Fehler untereinander gesucht, arbeitet man nun gemeinsam umso mehr gegen die spielstarken Gäste an und kämpfte sich zurück ins Spiel. Kassel war zwar weiterhin feldüberlegen, aber es wurde den Wizzards bedeutend schwerer gemacht zum Tor zu gelangen und auch die Commanders hatten die ein oder andere Einschusschance. Eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr wurde jedoch sofort durch Alexander Heinrich zum 0-3 bestraft (10. Minute), was gleichbedeutend war mit dem Ergebnis nach den ersten 20 Minuten.
Coach Markus Winzen war mit der Leistung seiner Mannen trotz des Rückstandes nicht unzufrieden, lediglich die Konzentrationsschwäche in der ersten Minute wurde bemängelt. Im zweiten Drittel sollten die Spieler nun versuchen mehr Akzente nach vorne zu setzen.

Nachdem man erneut nach 26 Sekunden einen weiteren Gegentreffer hinnehmen musste, dieses Mal in Unterzahl, legten die Commanders richtig los. Die bis dato souverän agierenden Hessen wirkten aufgrund des stetig wachsenden Drucks verunsichert und konnten sich wiederholt beim starken Goalie Dominique Morton und dem Aluminium bedanken, dass die Velberter keine Aufholjagd starteten. Lediglich Hochspieler Max Keusen war es in der 37. Minute vergönnt den Torhüter durch die Beine zum 1-4 zu düpieren, im direkten Gegenzug fiel jedoch der erneute Gegentreffer, sodass es mit einem 1-5 Spielstand zum Pausentee ging. Den hatten die Wizzards auch dringend nötig, denn sie wurden teilweise von den starken Velbertern entzaubert und wurden immer unzufriedener aufgrund des Spielverlaufs - der erwartete einfache Punktelieferant war Velbert keineswegs.

Das letzte Drittel beginn wie jeder andere Spielabschnitt mit einem zügigen Tor der Gäste nach einem Fehler im Spielaufbau der Commanders. Diese mussten nun offensiver agieren, um das Unmögliche möglich zu machen und die Punkte doch noch daheim zu behalten. Die daraus resultierenden Lücken sowie die Verletzung an der Leiste des stark haltenden Marvin Storbs nutzten die Gäste zu insgesamt acht weiteren Treffern, denen die Commanders nur drei Tore durch Phil Jansen, David Luchtenberg und Dominc Doden entgegensetzen konnten.
In der letzten Minute der fairen und von den hervorragenden Schiris Oliver Latocha und Dennis Diem geleiteten Partie, einigten sich beide Mannschaften darauf den Ball auf den Mittelpunkt zu legen und die Uhr runterlaufen zu lassen, da Marvin Storbs Verletzung ein Weiterspielen unmöglich machte. Somit endete eine interessante und temporeiche Partie mir 4-13 aus Velberter Sicht, das nackte Ergebnis könnte den Eindruck vermitteln, dass man ein leichter Sparingspartner der Wizzards war, das Spiel war jedoch bedeutend enger und hat mit Kassel aber definitiv auch einen verdienten Sieger gefunden.

Die Spieler der Commanders haben jedoch keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken, denn der Einsatz und die Moral waren beeindruckend, konnte man doch einem spielstarken und über drei Reihen ausgeglichenen Gegener mit nur zwei Reihen lange Paroli bieten. Eine aufsteigende Form ist in den letzten beiden Spielen deutlich erkennbar gewesen und mit einer solchen Leistung wie gegen Kassel oder Duisburg, werden es die Rostocker Nasenbären am 09.08. schwer haben die Punkte an der Nordsee zu behalten.

 

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Ungefährderter und überzeugender 15-3 (7-1/1-2/7-0) Sieg -gegen die Duisburg Ducks II

Nach dem desaströsen Auftritt vor drei Wochen in Berlin, wo man nach einer indiskutabelen Leistung mit 6-21 unter die Räder kam, gab es allerhand Gesprächsstoff bei der Mannschaft und den Verantwortlichen des Vereins. Nach mehreren Teamsitzungen kamen die Mannschaft und der bisherige Coach Michael Börger gemeinsam zu dem Entschluss, dass eine weitere Zusammenarbeit aufgrund diverser Gründe keine Perspektive mehr hat. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Michael Börger, der es geschafft hat die Mannschaft im Mittelfeld der Tabelle zu stabilisieren, sodass man in der aktuellen Saison ausnahmsweise nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hat. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute. Die große Herausforderung das Team menschlich als auch spielerisch weiterzuentwickeln, liegt nun in den Händen des bisherigen Capitans und Vereinsveteranen Markus Winzen. Er wird ab sofort der Mannschaft nicht mehr auf dem Spielfeld zur Verfügung stehen, sondern seine Qualität und Erfahrung von der Bande aus einbringen, damit die erste Mannschaft mittel- und langfristig den herausragenden Gegebenheiten im und ums Sportzentrum Tribut zollen kann und sich im oberen Tabellendrittel festsetzen kann.

Personell kommt es zu weiteren Veränderungen: die beiden Spieler Marc Polter und Kevin Orendorz, die gemeinsam mit dem ehemaligen Trainer Michael Börger die weite Strecke aus Iserlohn zum Training angereist sind, werden vorraussichtlich genauso wie Kevin Heller aus privaten Gründen zukünftig nicht mehr für die Commanders auflaufen. Somit bleibt dem neuen Coach Markus Winzen nur noch ein Kader von 12 Feldspielern mit denen jedoch im Training hart gearbeitet wurde, sodass man sich für das Derby gegen die Duisburg Ducks gut vorbereitet fühlte, die momentan im Abstiegskampf stecken und auf jeden Zähler angewiesen sind.

Weil einige Spieler berufsbedingt fehlten, wurde der Kader durch den Topscorer der zweiten Mannschaft Max Keusen aufgestockt, um bei Temperaturen um die 32 Grad genügend Luft und Alternativen zu haben. Von Beginn an zeigten die im gesamten Spiel lediglich nur mit zwei Reihen agierenden Commanders eine überzeugende Vorstellung. Der Gegner wurde in der Offensive durch aggressives Forechecking schnell unter Druck gesetzt und defensiv musste der souveräne Rückhalt Marvin Storb nur selten brenzlige Situationen bereinigen.
Das erste Ausrufezeichen der Partie setze ausgerechnet Hochspieler Max Keusen, der gleich in der zweiten Minute seine herausragende gedankliche wie auch lauferische Schnelligkeit unter Beweis stellte und dem gegnerischen Torhüter mit einem Rückhandschuss in die lange Ecke keine Chance ließ. Direkt beim nächsten Wechsel der zweiten Sturmreihe zeigte der kampfstarke David Luchtenberg seinen unbändigen Willen indem er den Ball im Nachschuss im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte und somit eine seit dem zweiten Spieltag andauernde Torflaute endlich beenden konnte. In der sechsten Spielminute zeigte auch Duisburg, dass sie nicht als Punktelieferant nach Velbert gekommen sind und Lukas Tinz vollendete mit einem beherzten Schlagschuss in die kurze Ecke zum 1-2 Anschlusstreffer für die Ducks. Jedoch ließ die Antwort der Velberter Paradereihe nicht lange auf sich warten, Michel Ackers spielte einen präzisen Aufbaupass auf Lukas Langer, der sich über außen durchtankte, Torjäger Dominic Doden auflegte, welcher eiskalt verwandelte.
Kurz darauf konnte Dominic Doden seinen zweiten Treffer erzielen, nachdem Michel Ackers ihn mustergültig freigespielt hatte und er nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste. Das 5-1 in der 11. Minute war Lukas Langer vorbehalten, der aus spitzen Winkel den Torhüter überwinden konnte. Keine vier Minuten später fiel dann ein weiterer Treffer für die Niederberger, wiederholt nach einer starken Einzelaktion von Max Keusen. Den 7-1 Schlusspunkt des ersten Durchgangs markierte Verteidiger Phil Jansen auf Zuspiel des Goalies Marvin Storb mit einem präzisen Schlagschuss in den Winkel.
Markus Winzen war mit dem Auftritt seiner Mannen sehr zufrieden, lediglich ein paar Unaufmerksamkeiten mussten angesprochen werden.

Im zweiten Drittel konnte das Team jedoch leider nicht an das starke erste Drittel anknüpfen, auch aufgrund einer schwachen Schiedsrichterleistung, die ohne erkennbare Linie für Kopfschütteln auf beiden Seiten sorgte, wurde das Spiel immer nickeliger und harte Zweikampfe sowie Provokationen häuften sich. Wodurch beide Mannschaften jeweils sechs Minuten des Drittels mit dezimierter Spieleranzahl verbrachten. Duisburg war nun mindestens ebenbürtig und schnürte die pomadig wirkenden Commanders in der eigenen Hälfte ein, so war es Timo Tinz in der 27 Minute vergönnt das 2-7 zu erzielen und wenig später war es der spielstarke Timm Trede mit einem harten Schlagschuss, der den Vorsprung auf vier Tore schmelzen ließ. Doch wiederholt hatten die Commanders die richtige Antwort parar, bei einer 3-3 Spielsituation sah Lukas Langer den zu frei gelassenen Dominic Doden auf der linken Außenbahn, der den Ball ansatzlos per Handgelenkschuss ins Tor beförderte und seinen Hattrick komplettierte. Außer weiteren Auseinandersetzungen der Spieler auf beiden Seiten, die zu wenig von den den unsicheren Schiedsrichtern unterbunden wurden, passierte vor den Toren nicht mehr viel, sodass es mit einem 8-3 Vorsprung ins Schlussdrittel gehen sollte.

Die Geschichte des letzten Drittels ist schnell erzählt, Duisburg gab sich auf und ließ seinen Unmut über den Spielstand und die Schiedsrichterleistung freien Lauf, sodass die Commanders einfaches Spiel hatten. Somit konnte die erste Reihe den bemitleidenswerten Schlussmann der Gäste noch ganze sieben Mal überwinden, gerade Torjäger Dominik Doden lief richtig heiß und erzielte weitere fünf Treffer, Michel Ackers und Lukas Langer komplettierten die Torausbeute aus einem starken letzten Drittel gegen überforderte Gegner.

Somit steht am Ende ein hochverdienter 15-3 Erfolg in einem nickeligen Spiel, das viel Kraft kostete und auch leichte Verletzungen bei einigen Akteuren mit sich brachte. Jedoch war zu Beobachten, dass die Stimmung innerhalb der Mannschaft sich deutlich gewandelt hat und das Team durch die intensiven Gespräch näher zusammengerückt ist. Durch den Sieg hat man nun 19 Punkte erreicht und sollte sich endgültig vom Abstiegskampf distanziert haben und nun versuchen einen bestmöglichen Platz im Tabellenmittelfeld einzunehmen. Die Aufgabe die nächsten Punkte einzufahren wird jedoch eine riesige Herausforderung, denn am Samstag um 17.30 stattet der spielstarke Tabellenführer aus Kassel den Velbertern einen Besuch ab.

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Wie auch im letzten Jahr, waren die Commanders auch an diesem Pfingstwochenende wieder beim größten nationalen Nachwuchsturnier im Inline-Skaterhockey in Ahaus dabei. Gespielt wurden immer 2x 12 Minuten.



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Die Commanders Schüler mussten nach dem Sieg gegen Iserlohn einen Tag zuvor gegen die Bockum Bulldogs ran. Die Commanders erwischten einen Traumstart und erzielten bereits nach 27 Sekunden das 0:1. Michael Laukert war nach Vorlage von Kevin Schmidt der Torschütze. Bockum kam schnell ins Spiel zurück und traf in der 3. Spielminute zum 1:1. Nachdem eine Weile kein Tor mehr gefallen war, gingen die Gastgeber in der 9. Spielminute mit 2:1 in Führung. 
Im zweiten Drittel erhöhte Bockum mit einem Doppelschlag in der 19. und 20. Spielminute auf 4:1. In der 22. Spielminute verkürzte Kevin Schmidt für die Commanders auf 4:2. Die Vorlage kam von Michael Laukert. Doch nur drei Minuten später traf Bockum zum 5:2-Pausenstand. 
Kurz nach Beginn des dritten Drittels erhöhte Bockum auf 6:2. Jeremy Beers konnte in der 33. Spielminute nach Vorlage von Wladislaw Padolko auf 6:3 verkürzen. Doch das war nur der Beginn einer spektakulären Aufholjagd der Commanders. In der 35. Spielminute versenkte Kevin Schmidt den Ball gleich zwei Mal im Netz. Beide Vorlagen kamen von Michael Laukert. Die Commanders drückten auf den Ausgleich und in der 37. Spielminute gelang dieser Wladislaw Padolko nach Vorlage von Michael Laukert. Doch Bockum hatte direkt eine Antwort parat und ging erneut in Führung. Kurz vor Spielende machte Michael Laukert nach Vorlage von Kevin Schmidt doch noch den verdienten Ausgleich. 
Im Penaltyschießen überragte vor allem Goalie Christoph Salzner, der einige tolle Paraden zeigte. Den entscheidenden Penalty verwandelte Frederik Linnhoff.
Die Commanders haben sich super ins Spiel zurückgekämpft und verdient mit 8:7 in Bockum gewonnen.

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