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Nach sechs Saisons Abstinenz stellen die Commanders Velbert wieder ein Junioren-Team in der zweiten Liga. Obwohl die neu zusammengestellte Mannschaft sich erst einmal finden muss, hielten die Schlossstädter vor allem im ersten Drittel gut mit, mussten sich dem Crefelder SC am Ende aber deutlich mit 16:3 (2:1/5:1/9:1) geschlagen geben.

Nach dem Krefelder Führungstreffer in der 8. Spielminute, ließen die Commanders zunächst eine doppelte Überzahlsituation verstreichen, ehe Michael Laukert auf Zuspiel von Christian Mackeldanz im Powerplay in der 19. Spielminute den umjubelten Ausgleich erzielen konnte. Der Jubel hielt jedoch nicht allzu lange an, denn wenige Sekunden vor der Pause ließen die Gastgeber Commanders-Goalie Jonas Mackeldanz keine Chance und gingen mit 2:1 in Führung.

Im zweiten Drittel hatte Laurenz Reingen auf Zuspiel von Michael Laukert in der 25. Spielminute die passende Antwort auf das voraus gegangene Krefelder 3:1 parat. Krefeld zog infolgedessen das Tempo an und zog mit drei Treffern innerhalb von zweieinhalb Minuten auf 6:2 davon. Mit dem 7:2 in der 39. Spielminute machten die Hausherren alle Hoffnungen der Velberter zunichte.

Das Schlussdrittel war gerade einmal neunundzwanzig Sekunden alt, da stand auf der Anzeigetafel schon das 8:2. Daraufhin brach die Abwehr der Commanders völlig ein und machte sich das Leben durch ein doppeltes Unterzahlspiel auch noch zusätzlich schwer. Sieben Gegentore in weniger als sechs Minuten waren die Folge. Den Schlusspunkt setzte Krefeld mit dem sechzehnten Tor in der 58. Spielminute.

Weiter geht es in rund zwei Wochen mit dem Auswärtsspiel bei den Bockumer Bulldogs. Spielbeginn am 20.03. ist um 12:00 Uhr.

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Die „Zwote“ der Commanders Velbert Schüler hat ihr erstes Ligaspiel mit 1:11 gegen die Zweitvertretung der Miners Oberhausen verloren.
Von Beginn an waren die Gäste die torhungrigere Mannschaft und gingen bereits in der 2. Spielminute mit 0:1 in Führung. Nach drei weiteren Toren binnen zweieinhalb Minuten lag Oberhausen in der 6. Spielminute bereits mit 0:4 vorne, ehe sie in der 11. Spielminute das 0:5 nachlegten.

Nach dem 0:6 der Miners in der 17. Spielminute, erzielte Joel Wittig auf Zuspiel von Carlotta Lowin in der 22. Spielminute das erste und leider auch einzige Tor für die Schlossstädter. Das 1:7 aus Sicht der Commanders eine Minute vor Drittelende läutete dann die zweite Pause ein.
Doch außer vier weiteren Treffern auf dem Konto der Gästemannschaft sollte hier nichts mehr passieren.

In der nächsten Woche sind im Sportzentrum ab 14:30 Uhr die Langenfeld Devils zu Gast.

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Nach dem Pokalerfolg in der Vorwoche über Oberhausen, hieß es für die Zweitvertretung der Commanders Velbert die gute Leistung auch in der Liga zu bestätigen. Zu Gast war die 2. Herrenmannschaft des aktuellen Deutschen Meisters Rockets Essen. Die Commanders waren gewarnt, gingen doch beide Spiele in der Vorsaison gegen Essen verloren.

Kadertechnisch gab es einige Änderungen gegenüber dem Pokalspiel. So gab der reaktivierte Philipp Löwer sein Debüt und ersetzte den privat verhinderten Markus Winzen in der ersten Sturmreihe neben Dustin Scholl. Ebenfalls neu dabei der technisch versierte Angreifer Alexander Krug, der für den erkrankten Max Voß spielte. Zwei nicht so gute Nachrichten musste Coach Dominic Doden kurz vor Spielbeginn hinnehmen. So mussten High-Tower Florian Langer und Abwehrkrake Sven Kern verletzungsbedingt kurzfristig passen, sodass für das Spiel nur 5 Verteidiger zur Verfügung standen.

Den besseren Start in die Begegnung erwischte jedoch der Gast aus Essen als bereits in der 2. Spielminute Kamil Deinert das Spielgerät am Commanders-Goalie Daniel König vorbei bugsieren konnte. Von diesem frühen Rückstand ließen sich die Schloßstädter jedoch nicht schocken und konnten bereits in der vierten Minute durch Dustin Pieper ausgleichen. Nur 34 Sekunden später ließ Carsten Günther einen krachenden Schlagschuss aus der eigenen Hälfte ab, welcher unhaltbar für den Essener-Goalie im rechten Kreuzeck einschlug. Von nun an spielten sich die Hausherren beinahe in einen Rausch und stellten durch Tore von Mersmann (8.), Krug (9.) und Macho (13.) auf 5:1. Auch mit der Unterzahlformation konnte Coach Doden zufrieden sein, überstand sein Team gar eine 4-2 Unterzahlsituation schadlos (10.-12.). In der Folgezeit mussten die Velberter dem hohen Tempo Tribut zollen, sodass die Rockets durch weitere 2 Treffer (15.,17.) auf 5:3 verkürzten. Die direkte passende Antwort darauf gab Dustin Scholl (18.) der den Essener Spielaufbau erfolgreich störte und humorlos aus kürzester Distanz auf 6:3 erhöhte. Mit diesem Drittelergebnis ging es in die erste Pause.

In den ersten Minuten des zweiten Drittels in einem guten Regionalligaspiel hatte Essen ein leichtes Chancenplus, scheiterten bei ihren Versuchen jedoch am starken Goalie Daniel König. Das Spiel wurde ab Minute 28 deutlich zerfahrender. Spieler beider Teams fanden sich auf der Strafbank wieder. Gleich die erste Überzahlsituation im zweiten Drittel konnte Carsten Günther (29.) nutzen, indem er erneut einen seiner gefürchteten Schlagschüsse am Essener-Goalie vorbei bringen konnte. Die Commanders erhöhten wieder die Schlagzahl und wurden bei personell 3-3 Mann auf dem Feld, Scholl (Velbert) und S.Michalowicz (Essen) saßen auf der Strafbank, belohnt. Mersmann servierte perfekt auf Pieper der nur noch einschieben brauchte (32.). Dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gäste zum 8:4 durch Wronski (34.) antwortete Macho in Überzahl postwendend mit dem 9:4 (34.). Trotz eines weiteren Anschlusstreffers der Gäste (36. Günther), ging es mit einem beruhigendem 4-Tore Vorsprung in das Schlussdrittel.

Die Rocktes wollten es jetzt noch einmal wissen und verkürzten innerhalb kürzester Zeit auf 9:7 (42., 43.). Coach Doden nahm daraufhin die wichtige Auszeit und brachte seine Männer nochmal zur Besinnung, das Spiel weiterhin konzentriert anzugehen. Pieper (44.) und Krug (51.) stellten den 4-Tore Abstand wieder her. M.Michalowicz betrieb 4 Sekunden vor Spielende Ergebniskosmetik zum umjubelten Endstand 11:8.

Weiter geht’s für die Commanders nächsten Sonntag um 18 Uhr in Duisburg gegen die Zweitvertretung der Ducks.
Commanders Velbert: König (0/0), Krejca (0/0) – Wruck (0/1), Macho (2/2), Krug (2/0), Pieper (3/0), Löwer (0/0), Scholl (1/0), Wolfsbach (0/0), Vitz (0/1), Kniprath (0/1), Günther (2/1), Mersmann (1/2)

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Die neue Spielzeit steht für die Velberter an, das ausgegebene Saisonziel heißt in diesem Jahr erneut die Playoffs und somit mindestens den vierten Tabellenplatz zu erreichen. Nachdem man in der letztjährigen Platzierungsrunde einen überraschend guten zweiten Tabellenplatz hinter dem Aufsteiger in die Bundesliga, den Kassel Wizzards, erreichen konnte, reduzierte man die Ambitionen für die kommende Spielzeit dennoch.

Der Grund für diese Annahme ist, dass sich die Qualität und Spielstärke der Kontrahenten erheblich gesteigert hat, da mit dem Crefelder SC, den Miners Oberhausen und den Buffalos Berlin, drei Mannschaften die Liga bereichern, die allesamt Favoriten auf den Titel sind.

An den Crefelder SC pflegt man keine positiven Erinnerungen, waren es nämlich die Skatingbears, die den Commanders nach der überragenden Vorrunde deutlich die Grenzen aufzeigten mit ihrer laufintensiven Spielweise. Mit ihren gezielten Verstärkungen gelten die Bears als einer der Topfavoriten auf den Aufstieg, lediglich die geringe Erfahrung, aufgrund des geringen Durchschnittsalters könnte die Aufstiegsmission für die Rheinländer erschweren.

Überraschenderweise sind jedoch die Miners Oberhausen der Topfavorit in der Nordstaffel. Der sehr junge Verein mit einer idealen Infrastruktur ist zwar der einzige Aufsteiger in der Liga, hat jedoch bereits während der letztjährigen Regionalligameisterschaft eine beeindruckende Duftmarke gesetzt. Da man sich möglichst schnell in der 1. Bundesliga etablieren will, ist die zweite Bundesliga nur eine Durchgangsstation. Ermöglichen sollen dies die ehemaligen Nationalspieler Fabian Lenz, Sebastian Schneider und Kevin Wilson, die bereits in der Bundesliga bei den Duisburg Ducks für Furore sorgten. Allein anhand dieser Verpflichtungen kann man die Zugkraft des Projektes in Oberhausen erkennen.

Der dritte Neuling im Bunde ist ein alter Bekannter, die Buffalos Berlin. Nach dem Aufstieg vor zwei Jahren konnte sie lange im Abstiegskampf der ersten Bundesliga den Anschluss halten, mussten allerdings dennoch den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Die Berliner haben den Vorzug eines geschlossenen Kollektivs mit starken Individualisten, dem gegenüber steht jedoch die geringe Mannschaftsbreite, sodass die Buffalos häufig nur mit zwei Reihen auflaufen können. Sind jedoch alle Leistungsträger an Bord, stellen die Berliner eine äußerst schwer zu bezwingende und erfahrene Mannschaft. Gegen diesen Gegner werden die Commanders im heimischen Sportzentrum zur Saisoneröffnung antreten.

Doch was hat sich bei den Commanders beim Personalstamm geändert?

Nach der starken letzten Saison sah man davon ab, erneut durch zahlreiche Neuzugänge das Mannschaftsgefüge stark zu verändern. Lediglich punktuell wurden die bestehenden Schwachstellen ausgemerzt.

Mit Marvin Storb und Jakob Theiss wurden zwei hervorragende Torleute vom SHC Rockets Essen verpflichtet, die der Defensive zusätzliche Sicherheit verleihen sollen und den ein oder anderen Punkt sichern können. Das Torhütertrio für die kommende Saison komplettiert Christian Lastowski, sodass man sich auf dieser Position qualitativ und quantitativ verbessert hat.

Mit Andreas Obers können die Commanders einen Rückkehrer in ihren Reihen begrüßen. Durch sein Studium an der holländischen Grenze konnte der spielstarke Verteidiger die Velberter in den letzten Saisons kaum unterstützen, in der kommenden Saison wird er als starker Aufbauspieler dabei helfen das Spielfeld schneller zu überbrücken.

Kurz vor Beginn der Saison konnte mit Fabian Sondern ein weiterer Verteidiger mit großer Eishockeyerfahrung beim Herner EV verpflichtet werden. Zwar hat Fabian noch die typischen Anfangsschwierigkeiten durch die Umstellung auf Ball und Inlineskates, jedoch sind bei ihm bei jeder Trainingseinheit Fortschritte zu erkennen.

Somit gilt es gleich am Samstag ein Ausrufezeichen zu setzen und die ersten drei Punkte der Saison einzufahren, denn Siege in den Heimspielen sind für das erwartet enge Playoffrennen essentiell.

Also unterstützt die Mannschaft beim ersten Auftritt der noch jungen Saison am morgigen Samstag um 19.00 im Velberter Sportzentrum.

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