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Giftige Gäste entführen bei der 7-9 (2-5/1-2/4-2) Niederlage drei Punkte

Bei der Autopsie, die nach der Begegnung der Commanders gegen die Menden Mambas durchgeführt wurde, konnten die untersuchenden Pathologen nur noch starke toxische Einwirkungen der todbringenden Mambas feststellen. Doch wie konnte es so weit kommen, dass die Commanders sich auf dem harten Boden der Tatsachen wiederfinden mussten und keine taktische Lösung gegen die körperlich starken Mendener parat hatten?

Unter der Woche musste Coach Markus Winzen einige Hiobsbotschaften hinnehmen, Goalie Marvin Storb laboriert nach wie vor an einer schmerzhaften Innenbandquetschung, während Torhüterkollege Christian Lastowski sich mit einer Grippe ebenfalls für die komplette Trainingswoche zuzüglich Spiel abmelden musste. Somit war man auf Jakob Theiss angewiesen, der allerdings beim Training fehlte, da er auf der grünen Insel den St. Patrick’s Day zelebrierte und ebenfalls angeschlagen mit einer Erkältung ins Spiel gehen musste. Hätte diese Konstellation auf der immens bedeutungsvollen Torhüterposition nicht schon genug Potential für Sorgenfalten auf der Stirn des Coaches hervorgerufen, gesellte sich beim Training am Dienstag ein weiterer verletzungsbedingter Ausfall hinzu: Dominik Henrich fiel bei einem Zweikampf äußerst unglücklich in die Bande und verdrehte sich bei dieser Aktion sein Knie. Mit dem Verdachte auf einen Kreuzbandriss wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, die genau MRT Diagnose steht noch aus, wir wünschen von dieser Seite vorab eine gute und unkomplizierte Genesung.Somit musste Markus Winzen auf die zwei Hochspieler Carsten Günther und Max Voß im Feld und Peter Krejca im Tor aus der Regionalligamannschaft zurückgreifen, die bereits vorher ein Spiel in den Knochen hatten, um überhaupt drei komplette Reihen aufbieten zu können.

Trotz aller Bemühungen den Kader aufzustocken, wirkte man beim Warm laufen ein wenig verloren, verglichen mit der Kaderstärke der Mambas, die auf 14 Feldspieler zurückgreifen konnten, um ihr bekannt lauf- und körperbetonten Spiel durchzubringen.

In den Anfangsminuten versuchten die Hausherren gleich die Initiative zu ergreifen und man konnte gleich zwei gute Torgelegenheiten verzeichnen, die jedoch vereitelt wurden. Das erste Tor sollte indes den Gästen gelingen, die zu diesem Zeitpunkt überraschend in Führung gehen konnten. Doch die schnelle Antwort folgte durch einen Doppelschlag von Dominic Doden und Max Keusen in der 8. Spielminute, womit die Commanders erstmals in Führung gingen. Nachdem zwei Spieler der Commanders auf der Strafbank Platz nehmen mussten, nutzten die Mendener den Platz, der sich ihnen bot zum 2-2 Ausgleichstreffer. Sukzessive erhöhten die Mambas den Stand auf der Anzeigetafel auf 2-5, da Velbert nicht in die Zweikämpfe fand und erschwerend hinzu kam, dass man sechs Minuten in Unterzahl agieren musste während die Gäste erst in der 38ten Spielminute ihre erste Strafe aufgebrummt bekamen. In der Drittelpause nahm man sich vor, den Hebel umzulegen und die gefürchtete Offensivmaschinerie anzuwerfen, um das Sauerländer Gehäuse vermehrt unter Druck zu setzen.

Dieses Vorhaben sollte leider schnell verpuffen, denn die Kaltblüter aus Menden wiesen genau dieses Attribut am Samstag auf und erhöhten bis zur 35. Spielminute eiskalt auf 2-7, was natürlich eine riesige Hypothek für den weiteren Spielverlauf darstellen sollte. Immerhin konnte Pascal Rüwald in der ersten Überzahl den 3-7 Anschlusstreffer erzielen, zufrieden konnte mit den ersten 40 Minuten jedoch kein Sympathisant der Heimmannschaft sein. Zu dem schwachen Auftritt des Teams kam eine teils sehr fragwürdige Regelauslegung der Schiedsrichter zugunsten der Gäste, sammelten die Mendener in ihren ersten beiden Spielen 25 Strafminuten pro Spiel aufgrund ihrer robusten Spielweise, unterbanden die Schiris diese bis zu diesem Zeitpunkt in keinster Weise und stellten lediglich die Gastgeber heraus, was sich in drei Unterzahlgegentoren manifestierte.

Für das letzte Drittel galt die Devise nochmal alles herauszuholen und eine Aufholjagd zu starten, zunächst folgte allerdings die nächste kalte Dusche als Menden nach 16 Sekunden das 3-8 erzielen konnte. An dieser Stelle muss man die Moral der Mannschaft loben, die sich nun nicht komplett aufgab, sondern sich in die Partie zurückkämpfte. So konnten David Luchtenberg, Dominic Doden, Thomas Müller und Max Keusen ein wenig Ergebniskosmetik betreiben und die Velberter wieder in Schlagweite bringen. Aufgrund des hohen Rückstandes zu Drittelbeginn schaffte man es jedoch nicht mehr die Gäste wirklich in die Bredouille zu bringen, sodass diese einen verdienten 7-9 Auswärtssieg einfahren konnten.

Nun stellt sich für die Mannschaft und Trainer Markus Winzen die Frage: Quo vadis?

Im April stehen neben dem Pokalheimspiel gegen Krefeld gleich drei weitere Ligavergleiche gegen direkte Playoffkonkurrenten an. In der verbleibenden Zeit muss die Mannschaft an ihrer Einstellung und der taktischen Ausrichtung stark arbeiten, wenn man nicht frühzeitig in der Saison das Saisonziel Playoffplatz aus den Augen verlieren will.

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Am kommenden Samstag (19.03.) um 19 Uhr empfangen die ersten Herren der Commanders den Kontrahenten aus dem Sauerland, die Menden Mambas, was sich zu einem Schlagabtausch auf Augenhöhe entwickeln könnte. Denn bereits im vergangenen Jahr fügten die Mambas den Niederbergern im ersten Saisonspiel der Saison eine empfindliche 10-11 Niederlage zu, was die Mannen um Coach Markus Winzen jedoch nicht auf sich sitzen ließen und die Mendener im Rückspiel mit 17-9 deklassierten. In beiden Spielen verursachte gerade die erste Sturmreihe Dominic Doden und Lukas Langer mit 16 Toren einen Kollateralschaden im Abwehrsystem der Mambas, den sie trotz aller Bemühungen nicht verhindern konnten. Nur gut, dass Captain Lukas Langer seinen grippalen Infekt auskuriert hat und am Wochenende wieder zur Verfügung steht.

Denn die Mambas haben sich, nachdem sie in der vorherigen Saison als Aufsteiger überraschend die Playoffs erreichen konnten, hohe Ziele gesteckt. So attestierten sich die Mambas vor der Saison neben Crefeld und Oberhausen die höchsten spielerischen Qualitäten der Liga zu und wollen im Meisterschaftskampf ein Wörtchen mitreden. Ob die Sauerländer die Commanders nicht doch auf ihrer Liste erwähnen sollten, wird sich am Wochenende zeigen. Denn die Niederberger wissen wie elementar Heimsiege zum Erreichen des gesteckten Saisonziels, den Playoffs, sind. Somit wird man alles daran setzen die wichtigen drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten in der Schlüsselstadt zu behalten.

Menden hat sich ähnlich wie Velbert vor der Saison nur punktuell verstärkt, denn mit Patrick Braun und Florian Herms wurden die beiden Topscorer des Regionalligameisters Samurai Iserlohn II verpflichtet, die die Qualität und Quantität im Sturm erhöhen sollen. Jedoch fehlt in der diesjährigen Spielzeit der letztjährige Toptorschütze der Mambas Kevin Käding, der denn Mambas durch seine Fähigkeiten einige Punkte sichern konnte. Es wird spannend zu beobachten sein, wie die Mannschaft den Abgang des Führungsspielers kompensieren kann. In den ersten beiden Spielen zeichnete sich noch nicht deutlich ab, wohin die Reise in dieser Saison gehen wird. Beim Crefelder SC verloren die Sauerländer klar mit 3-9, während man am vergangenen Wochenende gegen die Sauerland Steel Bulls den ersten Saisonsieg einfahren durfte. In den beiden Spielen erwies sich jedoch die giftige Verhaltensweise der Mendener Spieler im Gegensatz zu ihren animalischen Vorbildern in der Natur als suboptimal, denn es wurden bereits 50 Strafminuten in zwei Partien gesammelt, was mehr als ein Drittel pro Spiel in Unterzahl bedeutet. Sollten die Mambas die Urinstinkte ihrer Jagdtriebe nicht anpassen können, wird für sie mit großer Sicherheit im Velberter Sportzentrum nichts zu holen sein, denn das Powerplay der Velberter war bereits letztes Jahr äußerst effektiv.

Die Commanders gehen nach dem spielfreien Wochenende frisch ausgeruht und mit viel Selbstvertrauen aus dem Berlin Spiel in die Partie. Die spielerischen Ansätze gegen Berlin waren bereits sehr überzeugend und alle Reihen entwickelten starken Zug zum Tor, was dazu führte, dass jede der drei Reihen für mehrere Treffer verantwortlich war. Gestützt auf einen starken Torhüter bei dem Coach Markus Winzen mit Christian Lastowski, Marvin Storb und Jakob Theiss für das anstehende Spiel die Qual der Wahl hat, werden sich die Mambas sicherlich gewaltig strecken müssen, um die Punkte zu entführen.

Über zahlreiche Unterstützung seitens der Zuschauer zum Abschluss des Heimspieltages würde die Mannschaft sich enorm freuen.

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Die zweite Mannschaft der Commanders Velbert Schüler hat auch ihr zweites Saisonspiel nicht gewinnen können und unterlag den Langenfeld Devils im Sportzentrum mit 4:9.
Vor allem das erste Drittel zeigte, dass das Team von Trainer Christian Mackeldanz aus der deutlichen Niederlage eine Woche zuvor gelernt hatte. Zwar lagen die Schlossstädter nach vier Minuten bereits mit 0:2 hinten, doch Kapitän Fabian Espey konnte auf Zuspiel von Mila Barthel in der 6. Spielminute den Anschluss herstellen. Als die Commanders in der 10. Spielminute in Überzahl agierten, erzielte Fabian Espey nach Vorlage von Philip Bleckmann den verdienten 2:2-Ausgleich. Zwei Minuten vor Ende des Drittels gingen die Gäste jedoch wieder in Front.

Im Mittelabschnitt war nicht mal eine Minute gespielt, da erhöhte Langenfeld auf 2:4. Nachdem vier Minuten lang keine der beiden Mannschaften einen Treffer bejubeln durfte, stellten die Devils die Weichen mit einem Doppelschlag auf Sieg. Philip Bleckmann brachte die Velberter in der 25. Spielminute jedoch noch einmal auf 3:6 heran.
Das Schlussdrittel begann für die Hausherren denkbar schlecht: Nach nur acht gespielten Sekunden lag der Ball bereits wieder im Netz. Dem Vier-Tore-Rückstand hinterherlaufend mussten die Commanders in der 42. Spielminute auch noch das 3:8 hinnehmen. Bevor Langenfeld den Torreigen mit dem 4:9 in der Schlussminute beendete, konnte Philip Bleckmann seinen zweiten Treffer an diesem Tag markieren.

Weiter geht’s nach einer langen Pause am 10.04. ab 14:00 Uhr mit einem Auswärtsspiel in Essen.

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Überzeugender 17-6 (6-1/7-3/4-2) Sieg gegen den Bundesligaabsteiger aus Berlin

Die Voraussetzungen vor dem wichtigen Saisonstart gegen den vermeintlichen direkten Konkurrenten konnten mit gemischten Gefühlen betrachtet werden, zwar konnte der unter der Woche wegen einer Erkältung fehlende Jakob Theiss als starker Rückhalt im Tor seine Premiere feiern, jedoch fiel mit Lukas Langer der Captain des Teams mit einem grippalen Infekt kurzfristig aus. Sodass Coach Markus Winzen sich kurzfristig dazu entschied mit Tobi Mazur und David Utz zwei auf Abruf stehende Spieler zu nominieren, um mit drei kompletten Reihen druckvoll agieren zu können.

Berlin konnte wie gewohnt auswärts nur auf die Mindestanzahl von acht Feldspielern und einem Torhüter zurückgreifen, jedoch wies dieser komprimierte Kader in der Vergangenheit häufig eine enorme Qualität auf.

Mit entsprechend großem Respekt und Vorfreude auf ein hochklassiges Match gingen Coach Markus Winzen und seine Spieler in die Partie. Die kalte Dusche folgte gleich nach 68 Sekunden durch den überragenden Gästespieler Fabian Rudloff, der Erinnerungen an den verpatzten Saisonstart gegen Menden aus der Vorsaison weckte. Die Commanders rissen die Partie in der Folgezeit jedoch klar an sich und konnten den Gästegoalie mit guten Kombinationen und Abschlüssen unter Druck setzen. In der siebten Spielminute war es dann endlich so weit, Pascal Rüwald feuerte einen gewaltigen Handgelenkschuss in den kurzen Winkel, der seinen Weg zum Ausgleich finden sollte. Die Niederberger nun mächtig im Aufwind, forcierten ihre Angriffsbemühungen kontinuierlich, sodass das erste Drittel ohne weiteres Gegentor, bei fünf schön herausgespielten Treffern durch 2x Pascal Rüwald, Max Keusen, Thomas Müller und Dominic Doden mit 6-1 beendet werden konnte. Berlin präsentierte sich überraschend schwach und versuchte ohne jegliches Pressing die Räume engzumachen, was gegen die spielerisch starken Velberter komplett misslang, auch die Angriffsbemühungen der Hauptstädter wurde nahezu eingestellt. Somit musste Markus Winzen in der Pausenansprache die richtigen Töne treffen, um die Motivation seiner Spieler gegen einen hoffnungslos unterlegenen Gegner aufrecht zu erhalten.

Nach der Drittelpause spielten die Commanders jedoch unbeirrt weiter, nachdem Dominic Doden nach 21 Sekunden die Führung weiter ausbauen konnte, folgte in 24. Spielminute ein historischer Moment. Die aktive Commanders-Legende David Luchtenberg belohnte sich selber für seine äußerst zielgerichtete Saisonvorbereitung in der er an seiner gefürchteten „Schlagschussfackel“ arbeitete und allerhand Zielwasser konsumierte. So kam es, dass er nachdem der aufopferungsvolle Kämpfer in der gesamten vergangenen Spielzeit ohne eigenen Torerfolg blieb, er endlich erlöst wurde und eine Vorlage von Max Keusen volley verwerten konnte. Doch damit nicht genug innerhalb weniger Minuten erhöhten erneut Dominic Doden und –man höre und staune – erneut David Luchtenberg auf ein zweistelliges Spielergebnis nach 28. Minuten. Die weiteren Tore im Mitteldrittel erzielten anschließend Thomas Müller, Dominic Doden und Rene Rüwald, sodass man mit einer souveränen 13-4 Führung den Abschnitt beenden konnte.

Die Commanders starten mit einer fünfminütigen Unterzahl ins Schlussdrittel, da Dominik Henrich einen unfairen Bandencheck gesetzt hatte, sodass der nun ins Tor gerückte Christian Lastowski einen schweren Stand hatte und die Velbert zwei Gegentreffer hinnehmen mussten, während die Berliner ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten. Zu erwähnen bleibt an dieser Stelle die gute Performance der Neuverpflichtung Jakob Theiss zwischen den Pfosten, der in den ersten beiden Dritteln einige vielversprechende Angriffsaktionen der Berliner zu Nichte machte und Ruhe ausstrahlte. Nachdem die Hauptstädter auf 13-6 verkürzt hatten, konzentrierten sich die Niederberger wieder auf ihr Spiel und konnten die Führung stetig durch Tore von 2x Dominic Doden, Dominik Scharfenort und Tobias Mazur auf 17-6 erhöhen, was gleichbedeutend mit dem Endstand war.

Eben jener Tobi Mazur, der auch den Schlusspunkt gesetzt hatte, erklärte nach dem Spiel seinen Abgang aus der Velberter Mannschaft, da er aufgrund von beruflichen Gründen den Verein wechseln wird. Wir wünschen ihm von dieser Stelle alles Gute für seine weitere sportliche Laufbahn.

Somit gestaltete sich der Saisonauftakt als äußerst positiv, indem man ein klares Exempel an die Konkurrenz senden konnte mit diesem Kantersieg. Jedoch muss man festhalten, dass die Berliner an diesem Tag in keinster Weise Bundesligaformat aufwiesen und das Ergebnis auch in der Höhe verdient war. Beim Rückspiel in Berlin darf man sich jedoch sicherlich auf eine gänzlich andere Mannschaftsaufstellung freuen und einen harten Kampf um die drei Punkte erwarten. Für die aktuelle Situation ist der Sieg natürlich enorm förderlich, indem man nach dem schwachen Pokalspiel Selbstvertrauen erlangen und die Feinabstimmung verbessert werden konnte. Der kommende Gegner sind die Menden Mambas, welche sich vor der Saison selbst als Mitfavoriten deklarierten, die versuchen werden die Offensivstärke der Commanders in den Griff zu bekommen.

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