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Die rund zweistündige Fahrt nach Detmold hat sich für die ersatzgeschwächte Velberter U19 trotz großer Euphorie nicht ausgezahlt. Am Ende setzte es eine deutliche 16:2-Niederlage.

Trotz einer starken Anfangsphase lagen die Schlossstädter in der 6. Spielminute bereits mit 2:0 hinten. Im ersten Powerplay der Partie erhöhten die Commanders ihre Offensivbemühungen weiter, doch der erwünschte Torerfolg blieb aus.

Infolge dessen kamen die Hausherren zu guten Konterchancen, die eiskalt ausgenutzt wurden. Nachdem ein weiteres Überzahlspiel ereignislos verstrichen war, ging es beim Stand von 5:0 in die Kabine. Und genau dort schienen die Commanders gedanklich auch geblieben zu sein, denn nur zehn Sekunden nach Wiederanpfiff schlug es erneut im Velberter Gehäuse ein. Danach fingen sich die Gäste jedoch und kamen durch ein Tor von Felix Haufe in der 24. Spielminute auf 6:1 heran. Die Vorlage gab Marian Müller.

Doch so schnell dieser kleine Hoffnungsschimmer gekommen war, war er auch wieder verschwunden. Nahezu im Minutentakt trafen die Detmolder nun und erhöhten bis Drittelende auf 13:1.

Während die Gastgeber im Schlussdrittel drei weitere Male erfolgreich waren, erzielte Michael Laukert auf Zuspiel von Kevin Schmidt den zweiten Velberter Treffer.

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Überzeugender Schlussspurt sichert 11-7 (2-1/2-5/7-1) Heimerfolg gegen Krefeld

Am vergangenen Wochenende kam es zum Showdown zwischen den Spitzenteams der zweiten Bundesliga Nord, den Krefeld Skating Bears und den Lokalmatadoren aus Velbert. Das Hinspiel hatten die Niederberger unglücklich mit 5-6 verloren, nachdem man es versäumt hatte das Chancenübergewicht in Tore umzuwandeln.  Somit waren die Commanders auf Revanche aus und wollten sich drei Punkte im erbitternden Kampf um die vorderen Playoff Plätze sichern. Krefeld musste auf einige ehemalige Juniorenspieler verzichten, die beim U18-Europapokal verweilten, konnten dies jedoch gut durch den Einsatz von Sebastian Eloo und dem ehemaligen Junioren-Europameister Patrick Büren auffangen, sodass man sich von der Mannschaftsstärke her auf Augenhöhe bewegte. Auf Velberter Seite konnte sich Markus Winzen über Verstärkungen für dieses  hochbrisante Spiel freuen, denn mit Marvin Storb und Lukas Langer konnten zwei wichtige Säulen des Teams ihr Comeback feiern.

Die faire Partie startete schwungvoll und beide Teams testen die gegnerischen Torhüter mit ersten Torschüssen, nach fünf Minuten war es dann soweit: Pascal Rüwald konnte einen Pass von Lukas Langer verarbeiteten, zog per Handgelenkschuss ab und der Ball trudelte, von der Ausrüstung des Torhüters abgefälscht, über die Torlinie zum 1-0. Nachdem sich der weitere Drittelverlauf auf Augenhöhe entwickelte, konnte Max Keusen sich für seinen hervorragenden Kampfgeist belohnen, ergatterte den Ball beim Forecheck und befördert ihn am verdutzen Goalie vorbei zum 2-0 ins gegnerische Gehäuse. Nachdem Dominic Doden für zwei Minuten auf Sünderbänkchen musste, nutzte Krefeld in der letzten Sekunde des Drittels die nummerische Überzahl, um den Anschlusstreffer zu erzielen.

Im zweiten Drittel nutzten die Commanders ihre Chancen weiter konsequent, so konnte Max Keusen erneut einen Alleingang verwerten und anschließend zogen die Gastgeber erneut ihr gefürchtetes Porwerplay auf. Nach 29 Sekunden durfte Krefeld dann wieder vollzählig antreten, denn Dominic Doden bewies per Direktabnahme Gnade und beendet die Abwehrbemühungen der Unterzahlspieler der Gäste. Anscheinend fühlte sich Velbert nun zu sicher, denn Krefeld übernahm nun das Kommando auf dem  blauen Untergrund des Sportzentrums und drehte die Begegnung innerhalb von nur drei Minuten von einem 4-2 in ein 4-6, was auch der Pausenstand für die konsterniert dreinblickenden Velberter bedeutete.

Im letzten Drittel ersetzte nun Jakob Theis den sensationell haltenden Marvin Storb, der jedoch mit seinen Kräften am Ende war nach seinem Comeback. Velbert nahm nun erneut das Heft in die Hand mit dem Wissen im Hinterkopf, dass der nächste Treffer eine Vorentscheidung für den weiteren Spielverlauf bedeuten kann. Begünstigt wurde die Aufholjagd durch eine Strafe gegen den Krefelder Captain:  den erneut stark herausgespielten Powerplaytreffer erzielte dieses Mal Dominik Scharfenort auf Zuspiel von Dominic Doden. Nur drei Minuten später egalisierte Dominc Doden den Rückstand, nachdem er durch einen feinen Pass von Pascal Rüwald auf die Reise geschickt wurde und den gegnerischen Goalie gekonnt verladen konnte. Direkt nach Wiederanpfiff schnappte sich Pascal Rüwald die orangefarbende Kugel und versenkte sie mit einem herrlichen Gewaltschuss zur erneuten Führung im Gehäuse. Statt sich auf dem Vorsprung auszuruhen, spielten die Velberter nun wie entfesselt weiter nach vorne und Lukas Langer konnte einen beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung nach feinem Pass von Max Keusen herausholen (50. Spielminute). Krefeld wirkte geschockt, gab sich jedoch nicht auf und warf nochmal alles nach vorne,  Jakob Theiß hielt stark, doch einen Schuss von Michael Reinberg musste er dennoch passieren lassen zum erneuten Anschlusstreffer. Spannung sollte jedoch nicht mehr aufkommen, denn Dominic Doden, Pascal Rüwald und Alexander Brinkmann machten schließlich den Deckel drauf und sorgten dafür, dass Velbert durch ein überragendes Schlussdrittel das Spiel und den direkten Vergleich für sich entscheiden konnte.

Somit war Coach Markus Winzen nach dem Spiel hochzufrieden und lobte die Einstellung und Moral seiner Mannschaft. Genau diese Charaktereigenschaften wird die Velberter Mannschaft auch am morgigen Samstag (19 Uhr) benötigen, wenn die Sauerland Steel Bulls zu Gast im Velberter Sportzentrum sind. Der direkte Playoffkonkurrent konnte zwar bereits im Hinspiel besiegt werden, weist aber einen mit starken Einzelspielern gespickten Kader auf, der an einem guten Tag jedes Team vor Probleme stellen kann. Ein richtungsweisendes Spiel ist es für die Velberter allemal: sollte der Crefelder SC sein Spiel gegen die Menden Mambas gewinnen und die Velberter ihr Heimspiel ebenfalls, hätte man bereits 9 Punkte Vorsprung auf den vierten Tabellenplatz und die sichere Playoffteilnahme wäre zum Greifen nahe. Die Mannschaft würde sich erneut über zahlreiche Unterstützung seitens der Zuschauer freuen, damit ein weiterer wichtiger Schritt zum ausgegebenen Saisonziel  vollzogen werden kann.

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Noch bevor sich die Velberter U19 an die ungewöhlich kleine Halle der Sauerländer gewöhnt hatten, waren diese nach gerade einmal sechsunddreißig Sekunden mit 1:0 in Führung gegangen. Auch im Anschluss kamen die Velberter nicht wirklich zurecht und mussten im ersten Drittel sechs weitere Gegentore schlucken. Nachdem die Commanders eine doppelte Überzahl ungenutzt ließen, traf Laurenz Reingen in der 19. Spielminute auf Zuspiel von Michael Laukert zum 1:7 aus Commanders-Sicht.

Nach vier weiteren Gegentoren im zweiten Drittel binnen vier Minuten, erzielte Felix Haufe auf Zuspiel von Michael Laukert den zweiten Velberter Treffer. Trotz der kämpferisch starken Leistung der Commanders erzielten die Steel Bulls bis zur zweiten Drittelpause acht weitere Tore.

Im Schlussdrittel erzielte Michael Laukert - nach einem weiteren Gegentor und darauf folgenden sechs Minuten ohne nennenswerte Aktionen – in Überzahl das 20:3. Die Vorlage kam von Felix Haufe. Nach drei weiteren Gegentoren und zwei erneut nicht genutzten Überzahl-Situationen endete das Spiel mit 23:3.

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Nach nur zwanzig Tagen trafen die Commanders Velbert Junioren erneut auf die Sauerland Steel Bulls. Trotz des stark dezimierten Kaders von nur acht Feldspielern wollten die Schlossstädter die 23:3-Niederlage vergessen machen, auch wenn dies nicht einfach werden würde. Diese Vermutung bestätigte sich, als die Gäste nach nicht einmal einer Minute in Führung gingen. Eine Strafzeit der Commanders in der 5. Spielminute verhalf den Sauerländern recht schnell zum 0:2. Goalie Jonas Mackeldanz musste nach dem bald folgenden 0:3 kurz darauf in eigener Überzahl auch noch das 0:4 hinnehmen. Trotzdem hielten die Velberter dem Offensivdruck der Steel Bulls, denen bis zur Pause noch das 0:5 gelang, weitgehend stand.

Im zweiten Drittel bröckelte die Abwehrmauer der Commanders langsam und auch der stark aufgelegte Velberter Goalie Jonas Mackeldanz war häufig machtlos. Neben den zehn Gegentoren im Mittelabschnitt waren die Commanders in Person von Tobias Exner und Laurenz Reingen, der auch die Vorlage zum ersten Treffer gegeben hatte, zweimal erfolgreich.

Nach zwölf weiteren Gegentreffern im Schlussdrittel traf Kapitän Christian Mackeldanz auf Zuspiel von Laurenz Reingen in der letzten Spielminute zum 3:27-Endstand.

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